My Most Excellent Year - Steve Kluger Review in German (01.11.2008) : My most excellent young adult novel. Bitte mehr davon! My Most Excellent Year ist einer dieser Romane, bei denen alle Fäden am Ende zu meiner Zufriedenheit verknüpft worden sind und Story und Charaktere mir so sympathisch waren, dass ich sie sofort nach dem Zuklappen des Buches bereits vermisste. Der Klappentext sagt eigenlich schon viel - obwohl sie kurz ist. Ich führe etwas aus: Hauptaktionspunkt der vielschichtigen, mehrere Jahre abdeckenden Geschichte ist eine High School in Boston (In der Nähe des Fenway Park, dem Stadion der Red Sox). Sie setzt sich zusammen aus für die Schule geschriebenen Berichten (z.B. mit dem TItel "My most excellent year"), Tagebucheinträgen, Listen, Lexikonartikeln, Chatprotokollen, Briefen und E-Mails.

Die Hauptfiguren sind:
* T.C. Keller, der bewusst seine Noten auf einem niedrigen Level hält, mit Leidenschaft Baseball spielt, mit seinen Vater (Witwer) zusammenlebt, nach Außen als ein oberflächlicher Jock wirkt und große Anstrengungen unternimmt, die kühle, intelligente Alejandra Perez für sich zu gewinnen.

* Augie Wong, seit der Grunddschule T.C.s selbsterwählter Bruder. Sein Vater hat ein Buchladencafé, seine Mutter ist eine feministische Theaterkritikerin. Augie liebt Broadway-Musicals und Musical-Verfilmungen. Er kann alle weiblichen Parts auswendig und weiß nicht, dass er schwul ist (alle anderen wissen es), bis er sich in Andy Wrexler, Mädchenheld, verliebt. Augie bekommt die Leitung des jährlichen Theaterstücks der Schule zugesprochen.

* Alejandra Perez, Diplomatentochter, fühlt sich schon etwas zu T.C. hingezogen, schämt sich aber dafür, einen oberflächlichen Hohlkopf zu mögen. Ale geht offiziell zum Französisch-Unterricht, nimmt aber heimlich Stunden im Tanzen und Singen.

* Teddy Keller, T.C.s Vater, freut sich, dass sein Sohn wegen mangelnden Einsatzes so oft zu seiner Beratungslehrerin Lori muss, die er seit Jahren erfolglos zu einem Date überreden versucht.

* Hucky Harper, Heimkind, gehöhrlos und fünfjährig, beobachtet immer das Baseball-Training im Fenway Park zu. Dort lernt er T.C. kennen. Er schaut jeden Tag die Mary-Poppins-Verfilmung mit Julie Andrews an und wartet darauf, dass Mary Poppins kommt, um ihn zu retten.

Die Art, wie jede dieser Personen sich um die Probleme der anderen Personen sorgt, sich dabei positiv verändert, selbstkritisch und humorvoll ihre Situation und ihre Vergangenheit betrachtet, ist einfach nur schön gemacht. Ich konnte kaum fassen, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde. Seit Liebste Abby vom Autorenduo Hadley Irwin habe ich kein so gutes Buch über männliche Teenager mehr gelesen.

First read first in 2008. I need multiple reading dates, Godoreads!